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    <title>lesof : Rubrik:Absurdistan</title>
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    <title>lesof</title>
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    <title>letztens beim bier trinken</title>
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    <description>aufm balkon schweifte mein nicht mehr ganz so klarer blick auf das herstelleretikett. nicht, weil ich wissen wollte, daß die brause da vor mir noch bis ins jahr knips haltbar ist oder ich mit dem genuß reinheitlich gebrauten blondes 96% meines tagesbedarfs an genmanipuliertem hopfen zu mir genommen habe. nein! etwas völlig anderes erregte mein watteweich gesoffenes hirn: ein aufruf zum &quot;hasseröder-männercamp 2009&quot; wars, der mich beängstigte.&lt;br /&gt;
seien wir ehrlich: wenn im tv peter, horst und klaus im roten hassebus durch die pampa schuckeln und sich wie aus zauberhand eine theke nebts blonder thekenschlampe aus dem bulli schält, dann weiß ich, was &lt;i&gt;pulp fiction&lt;/i&gt; ist. was aber muß ich mir unter einem &quot;hasseröder männercamp&quot; vorstellen?&lt;br /&gt;
schlimme, wirklich schlimme pop ups zogen in meiner gedankenwelt auf. die meisten hatten etwas mit dicken bäuchen, schweiß, vollbärten und einer olaf henning-heavy rotation in extra laut zu tun. manchen gewannen durch noch mehr dicke bäuche, achselhaare unter tanktops und schlechte dauerwellen nahezu apokalyptische dimensionen. wieder andere geronnen durch die anwesenheit schlimmer schlagercoverbands zu einem fluidum, was mich stark an die dante´sche vorhölle erinnerte. am ende war jedoch allen eins gemein: die bange frage, wie scheiße das leben sein muß, wenn man aus überzeugend gefühlter langeweile zu einem bier-camp aufbricht.&lt;br /&gt;
nun ist es ja nicht so, daß sich die firma hasseröder mit dem etikett &quot;jung, dynamisch und mit guarana/aronakirsche/dragonfruit/chihuahapisse geflavourt&quot; behängt. nee, bei denen ist bier noch bier: herb und trocken wie`n preußenfurz. hasseröder, das ist was für leute, die am tresen ihrer stammkneipe ein eigenes namensschild haben. das &lt;i&gt;kann&lt;/i&gt; ein kompliment sein, muß es aber nicht. zumindest nicht, wenn man sich vorstellt,  daß all diese leute sich wie von satanshand gelockt zusammenfinden. jeder mit seinem namensschild, versteht sich.&lt;br /&gt;
und so sitzen also peter, horst, klaus, der helmi, der steffen, der timo traut an der eigens an einen ikarus-bus (für den wessi: m.a.n-bus) drangebastelten 500m -theke und sinnieren übers leben, die freundschaft und gutes bier mit ohne exotengeschmack. im hintergrund läuft ein &quot;rotes pferd&quot; zwischen dem tanzenden frauenklitsch durch und die marketingfuzzis hoffen, daß alle, alle am nächsten morgen ein &quot;geil!&quot; tief aus dem übersäuerten magen rülpsen. &lt;br /&gt;
wie kamen wir drauf? ach ja: ich saß auf dem balkon, genoß das warme wetter und wollte ein bier trinken. das hatte ich nun davon.</description>
    <dc:creator>lesof</dc:creator>
    <dc:subject>Absurdistan</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 lesof</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-22T18:45:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://lesof.twoday.net/stories/5200329/">
    <title>huhu...</title>
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    <description>kann mir auch mal jemand versehentlich eine halbe milliarde überweisen?</description>
    <dc:creator>lesof</dc:creator>
    <dc:subject>Absurdistan</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 lesof</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-18T18:27:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://lesof.twoday.net/stories/5057954/">
    <title>Pete,Pete,Pete wir ham`dich alle lieb</title>
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    <description>Erst kürzlich noch bekam man beim Geständnis, ein überzeugter Fan des wohlgelittenen Ausnahmemusikers und Drogeneinnahmetalents Pete Doherty zu sein, haßerfüllte Stichelblicke ins Stone-geschulte Musiklieberhaberherz geschleudert. Und man muß sagen: zu Recht. Nichts, aber auch nichts ist schließlich sträflicher für die heiße Liebe zwischen Idol und Fan als abgesagte Konzerte. Ich persönlich bin im Besitz eines Nennfreundes, der voller Freude auf eine ordentliche Ohrendurchpusterei mit ohne gesellschaftskritischen Texten und ner Menge Schrammel-Schrammel an der E-Gitarre gutgläubig Karten für das Leipziger Babyshambles-Konzert kaufte. Was soll ich sagen? All seine auf dem Klo im Rolling Stone erlesenen Befürchtungen über die Unstetigkeit des illegitimen Sohnes von Sid Vicious und Janis Joplin bewahrheiteten sich brutalst und er ist bis heute im Besitz zweier sauteurer Karten für ein Konzert, das nicht nachgeholt werden wird. Im besonderen kommt dazu, daß besagter Nennfreund die Billets nicht umtauschen &lt;i&gt;kann&lt;/i&gt;, denn wie alle Leute mit speziellem Musikgeschmack pinnt er Tickets trophäengleich an eine enorm große Korkwand in seinem WG-Zimmer - gleich neben dem Bass aus Jugendtagen, dem Frank-Zappa-aufm-Klo-Poster und der letzten Aufforderung zur Zahlung der Gebühren für Regelstudienzeitüberzieher in Höhe von 500 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;amy-winehouse-and-pete-doherty-out-again&quot; width=&quot;253&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lesof/images/amy-winehouse-and-pete-doherty-out-again.jpg&quot; /&gt;Pete hatte natürlich Gründe, das Konzert ausfallen zu lassen. Gründe, die, erinnert man sich an seine leichte Affinität zu illegalen Drogen, gelten lassen muß, denn Pete ist krank. Und schließlich ist der Musikliebhaber an sich auch kein schlechter Mensch: Wer will schon das siechende Aushängeschild jahrhundertealten Britpopper-Inzests dem ostdeutschen Alternativ-Hörer zum Fraß vorwerfen? Nachher gehts Pete vielleicht dann noch viel schlechter und er macht gar keine Musik mehr. Oder freundet sich mit Amy Winehouse an.&lt;br /&gt;
Letzteres ist, da muß man ehrlich sein, nur indirekt Petes der Angst vorm unverständigen Indie-Publikum zuzuschreiben. Amy und Pete, das duo infernale an der Fixerpumpe, versteht sich einfach nur so gut, weil beide so extrem zart besaitet sind. Die Dylan Thomas des Popgeschäfts, Epigonen lyrischster Gefühle-in-Musik-Verwandlungen würden, wäre die Welt nicht so wie sie ist, sehr wahrscheinlich mit langen Walla-Walla-Kleidern, Panflöten und vielleicht sogar mit Blumen im Haar zu sehr viel mehr Friede, Freude und Eierkuchen aufrufen. Clean versteht sich.&lt;br /&gt;
So aber sieht der eine aus wie der andere heißt und völlig vom Weltschmerz und Lebensleid gebeutelt, versucht man das letzte Stück Puscheligkeit im bittergrauen Londoner Süden vor dem Zugriff seelenvernichtender Plattenproduzenten zu retten: Mäusebabies! &lt;br /&gt;
Ich persönlich bekam das erste Mal ein &lt;i&gt;bißchen&lt;/i&gt; Angst vor Pete und auch vor Amy. Weniger wegen der Mäuse, sondern weil ich mir so ausdachte, was ein verdrogtes Hirn alles aus seiner Liebe zu derartigem Geviech wachsen lassen kann. Würde Amy anfangen, sweete kleine Pullis zu stricken? Würde Pete eine Stiftung für verwaiste Mäuse ins Leben rufen? Würden beide eine gemeinsame Platte aufnehmen, deren Kernaussage sich auf die Alltagssicht eine kleinen Tieres auf die enorm große Welt bezieht? Und wäre die eine Art Fortsetzung von Pink Floyds &quot;The Wall&quot;? &lt;br /&gt;
Alles Dinge, vor denen ich große, wirklich große Angst habe. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;298&quot; alt=&quot;katzenbaby&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lesof/images/katzenbaby.jpg&quot; /&gt;Gestern löste sich der Kloß im Hals. Der Nennfreund rief an. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und so war er nach Belgien gefahren um dort seinem Großmeister Tribut zu zollen. Er hatte es auch ein bißchen schlau angestellt, denn er besuchte ein Festival mit vielen tollen Bands, das den Preis auch beim Wegbleiben Petes schneller amortisieren konnte, als Amy Winhouse Ohrfeigen verteilt. Ein gute Entscheidung, wie sich im Nachhinein herausstellte, denn Pete war tatsächlich in London geblieben. Bei seiner trächtigen Katze nämlich, die sich just während des Rock Werchter ganz divenhaft entschloß, ihre Leibesfrucht im verranzten Haus von Herrn Doherty zu entbinden. &lt;br /&gt;
Wenn das mal nicht ein Grund ist, ein Konzert abzusagen! Süße Katzenbabies! Auch der Nennfreund zeigte Verständnis. &quot;Das nächste Mal,&quot; sagte er &quot;das nächste Mal klappts bestimmt!&quot;</description>
    <dc:creator>lesof</dc:creator>
    <dc:subject>Absurdistan</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 lesof</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-14T07:30:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://lesof.twoday.net/stories/5023126/">
    <title>ich filosofiere in quantenphysik</title>
    <link>http://lesof.twoday.net/stories/5023126/</link>
    <description>ich bin ja gern &quot;dagegen&quot;. gestern zum beispiel war ich gegen den allgegenwärtigen fußballwahn und entschloss mich spontan für &quot;frauentausch&quot;. &lt;br /&gt;
der trailer versprach vieles - vor allem intellektualität. da steh ich ja drauf. so was intellektuelles ist was feines, besonders wenn es aus dortmund kommt.&lt;br /&gt;
ich möchte natürlich an dieser stelle keinen dortmunder verprellen, ist doch dieses neckische kleine städtchen bekannt für seine schön- und berühmtheiten. dieter pfaff zum beispiel, der seine sozialisation in der rolle des fernsehpsychiaters bloch &lt;strike&gt;kompensiert &lt;/strike&gt;. Oder Phillip Boa, der in den frühen 90ern viel daran getan hat, seine dortmunder kindheitserfahrungen in weltnegierende, elektronische und depressionsfördernde musik zu zimmern. und dann gibt es da noch dietmar bär aka schenk. sie wissen schon, der typ ausm tatort. didi-bär ist nach köln ausgewandert. und das sagt schon alles über dortmund!&lt;br /&gt;
&quot;frauentausch&quot; versprach also wissenschaftskritische fortbildung gepaart mit tipps und tricks für die gemeine patchworkfamilie. &lt;br /&gt;
und dann passierte es: &lt;b&gt;es&lt;/b&gt; hieß familie opdenhövel-dauerschwöfel. oder so ähnlich. es bestand aus minipli und haarteilen. es hatte rosa lippenstift und jeanshemden. es war eine einheit aus... aus... aus... fleischgewordenen menstruationsbeschwerden. es wohnte schon oder lebte noch- oder wie war das bei i.k.e.a.? &lt;br /&gt;
frau dummdövel-dauerschwöfel nämlich besaß ein erstklassig geschultes innenarchitektenauge und hatte ihre plüschige rammelbude stilsicher mit herzenchen in allen variationen verschönert. in einer einheit mit bleu-en stuhlkondomen und altrosé-en plasteorchideen brachte frau sauglövel-dauerschwöfel so ihre volle amore zu &quot;hase&quot; zum ausdruck und mich zum kotzen. des &quot;hasen&quot; wegen und nicht, wie ich kurzzeitig vermutete, aufgrund der &quot;buntgemusterten, halbrunden bettlandschaft mit integrierten kopfteil und nachtschränkchen unter einen herzchen-bling-bling-deckenlüster&quot; (quelle, 800 &#8364;, leuchter nicht im lieferumfang enthalten). hier also hatten sich &quot;hase&quot; und &quot;pappnase&quot; lieb und konnten auch mal so richtig reden. denn, so frau laberschnövel-dauerschwöfel, das schlafzimmer ist der ort der entspannung und zuwendung, da wie wo man mal relaxen tut und das tut man am besten, wo wenn man lesen tut. &lt;br /&gt;
sie lesen viel, die familie tränenmövel-dauerdöfel. viel und überall. gern auch in der badewanne im relaxraum &quot;bad&quot;. ein schmuckes örtchen mit aparten unikaten wie dem fischernetz, dem badvorleger und den vielen fläschen und tigeln mit blauer sitschsuppe drin, die man nirgends und erst recht nicht in jedem drogeriemarkt bekommt.&lt;br /&gt;
&quot;hase&quot; und &quot;laberblase&quot; beplanschen also das innovativbad allabendlich mit einem tuffigen, vollen badewännchen, das wahrscheinlich ganz schlimm nach herzchen stinkt. oder nach geistigen dünnpfiff, denn die beiden altverliebten junggebliebenen lasen sich dort zitate-bücher vor und &quot;philosophierten in quantenphysik&quot;. überhaupt: das philosophieren stand ganz groß auf dem geistig matten schirm. was wunder dann, daß man nach den tief &lt;strike&gt;gelagerten&lt;br /&gt;
&lt;/strike&gt;  schürfenden gesprächen &quot;in quantenphysik&quot; nur noch zitate &quot;repetieren und diskutieren&quot; kann. ich mag &lt;a href=&quot;http://lesof.twoday.net/stories/1919577/&quot;&gt;zitate&lt;/a&gt;. ich finde, wer nicht mindestens ein zitat aus dem stegreif völlig unpassend zu irgendeiner situation in die runde dreschen kann, der hat den namen klugscheißer einfach nicht verdient. dumm nur, wenn man statt kerniger aphorismen und stilblüten plattitüden zum besten gibt, deren sinngehalt noch deutlich unter mario barths schlechter geschlechter-comdey liegen. &lt;br /&gt;
aber wie gesagt, quantenphysik-philosophie strengt an und vielleicht geht familie saudövel-dauerschwöfel beim zitate interpretieren ja auch die &quot;treppe rückwärts hinab&quot; und tritt dabei &quot;schrödingers katze&quot; auf den schwanz oder was weiß ich. &lt;br /&gt;
jedenfalls packte mich der neid kalt am kleinen zeh: obwohl ich 12 semester philosophie studiert habe, hat es nie gereicht für zum beschäftigen mit quantenphysik. und das obwohl sie doch &quot;eigentlich alles ist&quot;, man &quot;alles da rein interpretieren kann&quot;. ja, liebe leser, ich möchte es nicht verschweigen: &quot;quantenphysik ist also gott deswegen!&quot; &lt;br /&gt;
spätestens an der stelle lag ich vor &lt;strike&gt;lachen&lt;/strike&gt; anbetung auf dem boden. wenn quantenphysik gott ist, ist gott dann auch quantenphysiker? mir tat das hirn vom nachdenken so weh, wie kurz zuvor meine augen beim anblick des desingfiaskos &quot;bettlandschaft&quot;. &lt;br /&gt;
daher sendete ich mehrere stoßgebete an skt. plancktus und den heiligen einstein und bat um erlösung von den schmerzen. ich würde auch mehrere &quot;quark&quot; für die nächste nobelpreiskollekte  erübrigen können, versprach ich und so geschah es:&lt;br /&gt;
familie trulladövel-dauerschwöfel besann sich auf die basalen dinge und verriet, wie sie den lebensunterhalt bestritten. bücher kann man schließlich nicht essen. also beschloß man - wahrscheinlich dereinst in der badewanne - berühmt zu werden. als schauspieler. hier. in deutschland. &lt;br /&gt;
erste kleine kleinstrollen in anspruchsvollen produktionen wie &quot;lenski und kuhnt&quot; oder war es &quot;niedrige partner&quot; waren durchgestanden und zumindest &quot;hase&quot; fand, daß &quot;pullerblase&quot; da ganz sie selbst war. die rolle war ihr auf den mit spitzen besaumten radlerhosenleib geschrieben: unschuldiges haarteil wurde opfer einer frau mit pinkem lippenstift - lenski, kuhnt, niedrig und alle anderen besetzungsbecouchten beischlafpartner ermitteln bei der dortmunder solariumsmafia. komissar kunht zu den ermittlungsergebnis nach 5 mal 15 min auf dem turbobräuner: &quot;ich sehe schwarz!&quot;.&lt;br /&gt;
kurz vor dem finalen herzinfarkt meinerseits kroch ich mit letzter kraft und fließenden wahnsinns-geifer zur fernbedinung. ich halte viel von sterbehilfe - allerdings nur, wenn sie in beiderseitigen einverständnis geschieht. ich für meinen teil wollte noch ein bißchen leben, bin ich doch schließlich im besitz einer badewanne und eines physik-leistungskurs beschulten lebensabschnittsgefährten. nur das zitatebuch fehlt noch. &lt;br /&gt;
ach so, die andere familie... das waren punks. ganz normal halt...</description>
    <dc:creator>lesof</dc:creator>
    <dc:subject>Absurdistan</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 lesof</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-27T09:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lesof.twoday.net/stories/4918372/">
    <title>ich koste 250 euro. &lt;br /&gt;
also nicht ich persönlich. aber wenn man der excel-tabelle...</title>
    <link>http://lesof.twoday.net/stories/4918372/</link>
    <description>ich koste 250 euro. &lt;br /&gt;
also nicht ich persönlich. aber wenn man der excel-tabelle eines arbeitskollegen glauben schenken darf, so gab er in seit einiger zeit pro monat 250 euro für seine freundin aus. er wollte das mal wissen, so sein argument.&lt;br /&gt;
ich persönlich koste ja nur n appel und n ei im unterhalt und daher warfen sich mir die bangen fragen auf, ob ich mich entweder unter wert verkaufe oder einen zu gering verdienenden lebensabschnittsgefährten habe. beides konnte ich nach eingehender überprüfung verneinen.mir fielen mehrere &lt;strike&gt;geldscheine &lt;/strike&gt;steine vom herzen. dennoch blieb eines ungeklärt: wo sind die 250 lappen des kollegen geblieben? &lt;br /&gt;
wie es der zufall manchmal so will, lag die antwort förmlich auf der straße. oder vielmehr: saß sie neben uns in einem düsseldorfer in-bio-fast-food-gedöns in unmittelbarer riechweite der kö.&lt;br /&gt;
nichts böses ahnend mampften herr lesof und ich den gegennährwert eines papiertaschentuchs in form eines gemischten salates, als sich auf einmal zwei produkte neben uns plazierten. beide waren enorm gut in form und ich fand auch auf einmal, daß aufgespritze lippen echt gar nicht so schlimm sind, so lange man damit noch den strohhalm des sechsfachfrappuccinos bedienen kann. die produkte waren in laune und so kamen wir in den ungewollten genuß total wichtiger interna total wichtiger düssel-doofer werbeagenturen. wer mit wem und warum oder warum nicht...sie wissen schon. es ist ein stressiger job, das bleibt unbenommen als eindruck zurück. und ich verstehe da auch total, daß man abschalten muß, mit seinen energien haushalten muß, will man nicht schon alle drei monate zum botoxen. was also liegt da näher als ein stimmungsvoller besuch bei einer shamanin. &lt;br /&gt;
bis dahin dachte ich ja, der, die, das shamane ist quasi der nageldesigner unter den gerufenen berufenen. jemand, der im gegensatz zu trullala und trallala im kartenlegegeschäft hauptsächlich über die fähigkeit verfügt, aus scheiße geld zu machen. in dem fall aus den schwarzen flecken auf den chakren der grazien neben uns. denn, so lernte ich, jene schwarzen flecken sind schuld an mattigkeit, depressionen und kompensierendem geldrauswerfen. denn eigentlich sucht die schwarzbefleckte ja nur etwas ganz anderes, findet es aber nicht, weil sie bremsspuren hat - schwarze in dem fall.&lt;br /&gt;
ich weiß, diese einsicht hängt ihnen, verehrter leser, jetzt in form einer unübersehbaren einsichtsbeule für alles mißlungene in ihrem leben links neben dem herzen. seien sie sich deshalb sicher: die kann man wegrasseln. die flecken. &lt;br /&gt;
ich bekam dann auch gleich welche, weil mir der neid den atem nahm. möglicherweise lag der vorübergehende sauerstoffmangel aber auch an der kartoffelsuppe, die mir just aus mund und nase trat. vor lauter ei-des-columbus-gefinde selbstredend und nicht etwa, weil ich lachen mußte. im gegensatz zu vielen nehme ich die sinnsuche anderer nämlich ernst,insbesondere dann, wenn man auf eine so fähige rasselqueen wie die grazien treffen darf. ihre traumdeutungen würden auch den letzten zweifler unter meinen geneigten leser sprachlos machen. so erfuhr ich, daß die shamanin, obwohl bis dahin noch unbesucht, unbekannt und unbedeutend im leben der grazien, beiden auf den kopf zu sagen konnte, daß selbige des häufigeren bereits unter beengtheitsträumen gelitten haben und wenn nicht, dann leiden werden und wenn nicht,dann ist das ja auch immer noch eine frage, wie man die träume deutet. manchmal nämlich sind die bilder andere als die traumaussagen.ich war baff. hatten die produkte etwa eine weisagerassel gefunden? die sigmunda freud unter den küchenpsychologinnen? den heiligen gral der ratgeberinnen zwischen moppel-ich und sorge-dich-nicht-lebe?&lt;br /&gt;
ich erlitt meherere durch freude bedingte spontanorgasmen.neben mir saß die lösung aller meiner probleme! ich mußte nur noch den mut aufbringen, nach der telefonnummer dieser enorm fähigen, wissenden frau zu bitten.und herrn lesof um 250 euro.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;seine &lt;/b&gt;ecxel-haushaltstabellenspalte dafür ist schon geschrieben.</description>
    <dc:creator>lesof</dc:creator>
    <dc:subject>Absurdistan</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 lesof</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-09T17:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lesof.twoday.net/stories/4715071/">
    <title>spätes glück</title>
    <link>http://lesof.twoday.net/stories/4715071/</link>
    <description>da bekomme ich doch eben eine e-mail meines ehemaligen philosophieprofessors. er habe die hausarbeit zu kants &quot;metaphysik der sitten&quot; jetzt fertig gelesen und bittet mich in seine sprechstunde.&lt;br /&gt;
ich war, offen gestanden, etwas perplex. gibt es mich doppelt? habe ich wahrnehmungsausfälle, in denen ich hausarbeiten zu kant schreibe? will ich eigentlich noch student sein und habe mich unbewußt wieder immatrikuliert? schon im begriff einen psychologen anzurufen, fiel mir ein, daß ich vielleicht ertsmal den prof. kontaktieren sollte. vielleicht hatte der ja was verwechselt.&lt;br /&gt;
ich rief also in seinem sekretariat an:&lt;br /&gt;
&quot;guten morgen frau xy. herr prof. z. hat mir geschrieben, ich könne meine hausarbeit über kant abholen. ich würde das auch gern tun, nur habe ich keine hausarbeit darüber geschrieben. ich bin nämlich schon seit zwei jahren fertig mit dem studium.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;guten morgen, frau lesof. ich gucke mal nach&quot;... klapper, raschel, wühl: &quot;hier liegt eine hausarbeit von ihnen vom wintersemester 2002/2003.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aha, dachte ich mir. ich kann mich zwar nicht dran erinnern, jemals eine derartige hausarbeit geschrieben zu haben, aber wenn der prof. meint, dann bitte schön. ich mag ihn auch nicht so gern enttäuschen. schließlich hat er ja 5 jahre gebraucht, um sie zu lesen!</description>
    <dc:creator>lesof</dc:creator>
    <dc:subject>Absurdistan</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 lesof</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-18T08:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://lesof.twoday.net/stories/4535238/">
    <title>&quot;ich bin krank geschrieben. mit bronchitis kann man nicht blasen&quot;, sagte...</title>
    <link>http://lesof.twoday.net/stories/4535238/</link>
    <description>&quot;ich bin krank geschrieben. mit bronchitis kann man nicht blasen&quot;, sagte die frau heute früh im bus und ich fing NICHT an, mich zu fragen, was sie wohl arbeitet...</description>
    <dc:creator>lesof</dc:creator>
    <dc:subject>Absurdistan</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 lesof</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-14T14:09:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://lesof.twoday.net/stories/4161392/">
    <title>das WIRKLICH wahre leben</title>
    <link>http://lesof.twoday.net/stories/4161392/</link>
    <description>zeigt sich meinem eindruck nach in letzter zeit gehäuft in form von busfahrerweisheiten.&lt;br /&gt;
da sitzt also der busfahrer und wartet an der haltestelle aufs losfahren, hat noch ein bißchen zeit und schwatzt mit einem anderen busfahrer.&lt;br /&gt;
busfahrer 1 zu busfahrer 2: du, sag mal, wie issn das mit der garantie bei obstbäumen?&lt;br /&gt;
busfahrer 2: garantie bei obstbäumen gibts nich..gibt ja für nix ne garantie..hähähä..wieso fragste?&lt;br /&gt;
busfahrer 1: ich hab mir doch vor vier jahren n pflaumenbaum gekauft, weil ich so gern pflaumen esse. jetzt trägt der das erste mal und was sag ich dir: lauter kleine mirabellen hängen dran...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was soll man dazu noch sagen? &quot;lauf, forrest, lauf&quot;?</description>
    <dc:creator>lesof</dc:creator>
    <dc:subject>Absurdistan</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 lesof</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-13T17:57:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://lesof.twoday.net/stories/4060564/">
    <title>auf der suche nach einem neuen hobby</title>
    <link>http://lesof.twoday.net/stories/4060564/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;240&quot; alt=&quot;warzen-behandlung&quot; width=&quot;320&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lesof/images/warzen-behandlung.jpg&quot; /&gt;via: &lt;a href=&quot;http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/77549,0.html&quot;&gt;dem hier&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
hiho, &lt;br /&gt;
ich hab am rechten Mittelfinger 5 Warzen, wobei man eigentlich nur 3 wirklich sieht, die anderen sind so klein. &lt;br /&gt;
Erst war ich beim Hautarzt, da wurde vereist, erst war die eine weg, dann kamen dort aber 2 kleine wieder  &lt;br /&gt;
Jetzt wollte ich die Dinger weghaben und bin dann mal zum Chirurg, nur meinte der, dass er das rausschneiden nicht so empfehlen kann, da die eine Warze direkt vorm Nagelbett ist und man danach Probleme bekommen kann! &lt;br /&gt;
Er hat mir Wartner empfohlen, ist ja praktisch dasselbe wie beim Hausarzt. Hab das gestern das erste mal angewendet. Da steht ja dabei, man soll immer nur eine Warze behandeln, muss man sich daran halten? &lt;br /&gt;
Die beiden dich ich gestern behandelt habe liegen jedoch so eng zusammen, dass ich beide direkt zusammen behandelt habe. &lt;br /&gt;
Ich hab dieses Eis Teil jedoch nur so 5-10sek draufgehalten, dachte das reicht eigentlich, weil es auch kurz weiß von dem Eis wurde. &lt;br /&gt;
Das war gestern Abend und der stechende Schmerz war ziemlich kurz. Ich denke ganz ehrlich, dass es nichts gebracht hat, weil es hat sich keine Blase gebildet und auch sonst sieht es wie vorher aus  &lt;br /&gt;
Jetzt meine Frage, kann ich Wartner gerade heut Abend nochmal anwenden, diesmal jedoch richtig, so 20-30sec? Weil eigentlich soll man ja 10 Tage warten, jedoch hat das wohl gestern nichts gebracht! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst noch andere Methoden? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank im Voraus!   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
greenfairy&lt;br /&gt;
-------------------------------------------------------------------------------- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hausvereisungsmittel helfen nicht, da die Temperatur viel zu hoch ist und nicht annähernd an die Kälte des Stickstoffs vom Hautarzt ranreicht. &lt;br /&gt;
Lass es entweder weiter vereisen oder weglasern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Syl&lt;br /&gt;
-------------------------------------------------------------------------------- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hab mir das hier jetzt net durchgelesen, wollt nur eben meinen senf dazu abgeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hab anfang des jahres auch wartner probiert. bringt garnix das zeug. bin später dann zum hautarzt. der besuch hat insgesamt mit wartezeit 15 min gedauert (ok war auch erster) und da war ich dann meine warzen los. er hat se mit nem runden skalpell rausgeschnitten. nun hab ich da zwar zwei kleine narben (mittelfinger-kuppe + zeigefinger-hand-ansatz) aber die dinger sind endlich weg. &lt;br /&gt;
mein tipp also: gleich zum arzt damit, der schneidet die raus. nicht lange fakeln, bringt eh nix.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
joy07&lt;br /&gt;
-------------------------------------------------------------------------------- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo &lt;br /&gt;
Da ihr gerade von warzen redet. Mein freund hatte eine warze am zeigefinger, die war sehr dick, er hatte sie jahre lang. Hatte auch vorher wartner probiert, das half nix. Mein freund sagte dann, ist egal, dann bleibt sie halt da, sie tat ja nicht weh. Eines morgends fuhr er mit dem auto zur arbeit, hatte die hände am steuer, auf einmal merkte er,seine warze ist weg. Als er an der arbeit war, schaute er nochmals nach,aber da war nicht&apos;s mehr. Es war nicht mal eine narbe oder rückstände zu sehen. Ich nehm mal an, warzen können einfach abfallen. Aber ich hätte zumindest damit gerechnet, das ein loch oder wie gesagt eine narbe zurück bleibt. Aber es war rein gar nicht&apos;s mehr da. Ist doch echt interessant  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruß &lt;br /&gt;
joy &lt;br /&gt;
-------------------------------------------------------------------------------- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit ich weiß ist Wartner doch flüssiges Stickstoff! &lt;br /&gt;
Ich habe das nämlich auch mal probiert! Ich hatte am Fuß drei Warzen! Ich habe allerdings nur eine behandelt! Und das werde ich auch nie wieder tun! Ich habe alles nach Anleitung gemacht, aber die Schmerzen waren unerträglich, ich habe es vielleicht 5 Sek. ausgehalten! Das fühlte sich so an, als wenn ein Blitz durch den Körper läuft und ich habe keine Ahnung woher das kommen könnte! Naja und natürlich hat das auch nix gebracht! Undi ch habs auch nicht nochmal probiert! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile sind die warzen weg, wie aus Zauberhand, nachdem ich meinen Vater im Krankenhaus besucht habe!^^   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
snoopylili&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-------------------------------------------------------------------------------- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich habe eine Frage zu Genitalwarzen. Hat schon einmal jemand das Produkt &quot;Warz no more&quot; von dem Anbieter &quot;Forces of nature&quot; ausprobiert? Ist dies seriös?   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
katelynn &lt;br /&gt;
-------------------------------------------------------------------------------- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ja ich hab das zeug auch mal probiert und ich finde des bringt überhaupt nix! Tut auch sehr weh und die Warzen kommen wieder!   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teppichlecker&lt;br /&gt;
-------------------------------------------------------------------------------- &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hi. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt haltet mich nicht für Schmerzpervers. Ich nehme dafür den Lötkolben. Den Lötkolben richtig heiss werden lassen. Solange auf die Warze halten Wie man es aushalten kann. Das ganze öfter wiederholen. Auch mehrmals täglich. Der Erfolg kann sich sehen lassen. Nach ein paar Tagen ist die Warze abgestorben und fällt einfach ab. Hinterlässt nichtmal Narben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;________________________________________ &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;noch fragen? besonders favourisiert von mir:joy07, katelynn und die sache mit dem lötkolben...traumhaft!&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>lesof</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 lesof</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-11T16:10:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://lesof.twoday.net/stories/4057827/">
    <title>ode to an unknown bwl-student</title>
    <link>http://lesof.twoday.net/stories/4057827/</link>
    <description>du, der du an der ecke stehst&lt;br /&gt;
mit deinem zartroseen waffelpiquepoloshirt von lacoste&lt;br /&gt;
und deinen überhaupt nicht verschnittenen,korrekt mit dem scheitel gegeelten haaren&lt;br /&gt;
du, der du so verträumt an der ecke auf den bus wartest&lt;br /&gt;
du, dessen hose farblich immer zu deinen bommel-slippern paßt,&lt;br /&gt;
du, der dem begriff &quot;männerhandtasche&quot; etwa sexuell gefährliches gibt&lt;br /&gt;
du..du...du...sau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich habe dich gesehen und gleich gewußt&lt;br /&gt;
aus uns beiden kann was großes werden&lt;br /&gt;
etwas ungeahnt großes, so wie die klausur in rechnungswesen&lt;br /&gt;
laß mich dein tutor sein&lt;br /&gt;
uh baby,laß mich dein tutor sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
du, der immer zwei stifte hat und einen palm&lt;br /&gt;
du, der berufsperspektiven hat&lt;br /&gt;
du, der mich ernähren kann&lt;br /&gt;
du...du...du..sau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich bin besser als deine blondetten kommilitoninnen&lt;br /&gt;
denn ich mach den mund auch nur zum&quot;ja&quot; sagen und blasen auf&lt;br /&gt;
meine braunen haare schimmern neben deinen blonden&lt;br /&gt;
und ich weiß,wir wären das hübscheste paar auf der semesteranfangsparty&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
du, der fpd wählt und das handelsblatt abonniert&lt;br /&gt;
du, der schlüpfer trägt, weil alles andere unter deiner leinenhose falten wirft&lt;br /&gt;
du, der nur passende socken trägt&lt;br /&gt;
du...du...du...sau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich finds toll, wenn du ein handtuch drunter legst beim sex&lt;br /&gt;
schließlich würde mutti sonst wegen der flecken fragen&lt;br /&gt;
ich bewundere dich für die centgenaue abrechnung der wg-ausgaben&lt;br /&gt;
du hast mir so viel voraus...</description>
    <dc:creator>lesof</dc:creator>
    <dc:subject>Absurdistan</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 lesof</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-10T21:16:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://lesof.twoday.net/stories/3858441/">
    <title>Temporär-Misantroph</title>
    <link>http://lesof.twoday.net/stories/3858441/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;211&quot; alt=&quot;schlaf1&quot; width=&quot;280&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lesof/images/schlaf1.jpg&quot; /&gt;Es gibt Tage, da gewinnt man und es gibt Tage, da verliert man  für mich ist das Rennen häufig schon mit dem Wachwerden gelaufen. Oft nämlich lässt sich der weitere Fortgang des Tages schon vom Bett aus detailgenau voraussagen und immer fängt es mit meinem Wecker an.Das gute Stück hat keine Snooze-Funktion. Mir erschien nämlich beim Kauf wichtiger, allmorgendlich in eine pervers gutgelaunte Loony-Toon-Fresse zu schauen.&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;133270&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lesof/images/133270.jpg&quot; /&gt; Also rattert das Ding jeden morgen unfreundlich laut und so lange, bis ich den Ausstellknopf gefunden habe. Keine leichte Aufgabe für mich, die oft unabgeschminkt ins Bett geht und der morgens deshalb die Klüsen von der Wimperntusche so zu gekleistert sind, daß Steve Wonder dagegen Adleraugen hat. Ich MUß aber aufstehen und zwar sofort, sonst treibt mich der Weckton in den Amoklauf, denn selbstredend lässt sich auch die Lautstärke nicht auf ein ohrenfreundliches Dahingezirpe regulieren. Aber das ist egal, so lange nur Tweety das Erste ist, was ich morgens sehe... &lt;br /&gt;
Das Zweite, was ich morgens erblicke, ist meine Tochter, die die fürchterliche Angewohnheit hat, sofort nach dem Aufstehen quasseln zu können wie Dieter Thomas Heck. Leider kündigt sie keine Hitparadenlieder an, sondern meistens das Vorhaben wider jeglicher Witterungsbedingungen ein Kleid anziehen zu wollen, welches sie sich schon herausgesucht habe. Indes: mein modisches Feingefühl hat sie nicht geerbt. Und mir persönlich wäre es ja auch fast egal, wenn sie mit einem Ringelshirt zu einem Ringelkleid in Ringelsocken und gelben Gummistiefeln in die Kita möchte, aber ich fand den von ihr herausgesuchten Ringelponcho doch etwas zu warm und nahm dies zum Anlass, mein Kind in ein für mich augenfreundliches und geringfügig dezenteres Outfit zu drängen. Ich rechnete leider nicht mit dem Dickkopf der Person, die von sich selbst steif und fest behauptet, sie wäre eine Prinzessin und ihr unsichtbares Pferd Moni hätte ihr befohlen, heute als wandelnde Farbexplosion in den Morgen zu starten. Widerspruch meinerseits zwecklos, denn außerdem bin ich ja eine alte Nölzicke. Der Tag fing also gut an und ich bekam von der imaginären Jury in meinem noch schlafenden Kopf schon mal die ersten 10 Punkte in der How to become a bad-day-victim- Kür. &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;150&quot; alt=&quot;olympia_jury&quot; width=&quot;200&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lesof/images/olympia_jury.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Der Kaffee schmeckte scheiße, das Brot war trocken und der Kräuterquark schon in der Lage, sich über seine Non-Bio-Herkunft zu beschweren. Ich fuhr ihn an, daß er die Klappe halten solle. So schöne rote Punkte bekäme ein Bio-Quark nicht hin und überhaupt könne man mit dem auch keine Kleinkinder steinigen, die nach einer halben Schüssel Cornflakes beschließen, daß sie die ausgesuchte Hose doch nicht anziehen können, weil die so geringelt sei. Mit Eintritt in den Kindergarten änderte sich meine Laune schlagartig, war ich doch schließlich die Plage für 9 Stunden los. Sollen sich doch andere mit der Zicke rumärgern! Meine gute Stimmung hielt exakt 5 Minuten an. Dann begann der Hausmeister der Kita mit einem Schlagbohrer die Wände mit unbeholfener Kinderkunst zu verzieren. &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;150&quot; alt=&quot;Bild_819_0&quot; width=&quot;200&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lesof/images/Bild_819_0.png&quot; /&gt;Ich flüchtete und überlegte mir auf dem Weg in die Stadt, was ich schlimmer fand: Schlagbohrmaschinen am Morgen oder Kinderkunst, die man bis zum Erbrechen zu loben hat, obwohl die aussieht wie durch die Mangel gedrehte Beuys-Werke interpretiert von Giovanni Trappatoni: Isse Malte-Sören, isse schlecht, isse nich Team, isse nich Kunst. Isse Umsetzung wie Flasche leer... Isch abe fertig. &lt;br /&gt;
In Beschäftigung mit augenfreundlichen Formgebungen tappte ich weiter Richtung Stadt. Ich registrierte zu spät die vor mir laufenden Korkprofilespandrillos in Pink. Sie erwischten mich daher auf kaltem Fuß und nutzen den Überraschungsmoment insofern, als daß mir die dazugehörige cargobehoste Büffelhüftenkiste nur zufällig auffiel. Ich wunderte mich im Nachhinein etwas darüber, war doch der Arsch wesentlich bemerkenswerter als die Schuhe. Besonders deshalb, weil das Laufverhalten der Treter einen koketten Hüftschwung plus einer neckischen Hosenstoffspannung schuf, die den Schlüpfer in seiner besten, nämlich ausgeleierten, Form offenbarte&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;ip032276&quot; width=&quot;100&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lesof/images/ip032276.jpg&quot; /&gt;. Trappatoni hätte sich gefreut:  Isse schlecht, isse nich Team, isse nich gut. Isse Umsetzung wie Aldi. Gefälltä noch nicht mal Strunz...Isch `abe fertig!. &lt;br /&gt;
Ich bekam wiederum 10 Punkte von der bad-day-Jury für die spontane Unterdrückung eines &lt;strike&gt;Mordanschlages&lt;/strike&gt; Moderatschlages an die blondgesträhnte Prinzessin vor mir, die, so nehme ich an, in Morticias Wohngegend zu ihren Korkomaten an den Füßen noch einen Kinderwagen mit der Genfortsetzung eines Schwarzafrikaners geschoben hätte. Allerdings hatte ich mir die Punkte nicht wirklich redlich verdient, denn ich war vorher in eine Straßenbahn geflüchtet. Dort wurde ich Zeugin eines bahnbrechenden Rekordversuches: &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;115&quot; alt=&quot;start&quot; width=&quot;200&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lesof/images/start.jpg&quot; /&gt;Wie viele hundert Menschen braucht es, um das Lebensalter einer zufällig dazu kommenden Person um ein Dreifaches zu unterbieten? Die ca. 60 pickelnäsigen,gut gelaunten Jungstudenten auf dem Weg in die Uni toppten meine 28 Lenze insgesamt leider um drei Monate. Ein durchaus knappes Ergebnis, welches mir aber 10 Punkte Abzug seitens der bad-day-Jury einbrachten. Verdammt, dachte ich mir, Du musst gewinnen. Schließlich winkt als Preis doch eine lebenslange Dosis Phlegmatismus. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;139&quot; alt=&quot;alba&quot; width=&quot;200&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lesof/images/alba.jpg&quot; /&gt; Ich war verzweifelt, bis ich SIE sah. SIE war mir sofort so sympathisch wie SARS, Ebola und Guido Westerwelle zusammen. SIE war eine lebende Titte, sie war eine lebende Titte in dünn mit Knackarsch, sie war blond, sie war perfekt gestylt, sie sah GUT aus. . Ich hasste sie vom ersten Augenblick an  das aber mit der Leidenschaft einer ungeschminkten, nicht Augenbrauen-gezupften, unrasierten, schlampig gekleideten, flachbrüstigen Brünetten. Mir war zudem völlig klar, daß Herr Lesof beim Anblick dieser sonnengleichen Schönheit sämtliche eventuellen Gespräche mit mir über das politische Weltgeschehen für ein offensives Gestarre ruhen lassen würde und deshalb fand ich sie gleich noch ein bisschen mehr scheiße. Ihr glockenhelles Lachen kotze ein paar makellose Zähen heraus und mich bewahrte nur der Gedanke, daß Missy höchstwahrscheinlich Zahnseide nach dem Fellatio benutzt, um sämtliches stumpfes Mundgefühl wegzuschmirgeln, davor, ihr nicht die Nummer von Herr Lesof mit den Worten Er hat was Besseres verdient in die Hand zu drücken. Dies wiederum brachte meine bad-day-Jury-Konto wieder in einen Bereich, der die Hoffnung auf den Phlegmathismuspreis wieder real erscheinen ließ. Doch nun stand mir die Kür bevor: Einkaufen. Da der Tag bis dahin so grandios verlaufen war, kam ich ernstlich in die Überlegung, mir statt einer zwei Flaschen Wein kaufen zu wollen&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;146&quot; alt=&quot;book113t-a&quot; width=&quot;200&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lesof/images/book113t-a.jpg&quot; /&gt;. Ich traute mich nicht. Es war erst neun Uhr morgens und ich hatte einige Befürchtungen, daß das Toast, die Dose Ravioli und zwei Flaschen Wein auf dem Kassenband eventuell vermuten lassen würden, ich hätte ein Alkoholproblem. Also tauschte ich die zwei Flaschen gegen eine teure um, damit auch jeder sehen konnte, daß ich einem geschmacklich guten ABEND entgegensteuerte. Ich ärgerte mich dennoch über mich und bekam dafür 20 Punkte von der Jury. Wenigstens wurde mir die Wartezeit an der Kasse von einem vor mir stehenden Rentner versüßt, der seine Bildzeitung bezahlen wollte. Die XXXL-Überschrift verwirrte mich nachhaltig: Pro Satan stand da geschrieben und in Gedanken gratulierte ich der wandelnden Leiche vor mir schon für seine Beschäftigung mit seinem Leben nach dem Tod. Ich hatte mich verlesen. Statt einem bundesweiten Aufruf für die Anerkennung von Minderheiten, die sich kulturwissenschaftlich mit gehörnten Pferdefüßlern beschäftigen, hatte der Artikel irgendwas mit der Prostata zu tun. Und nun wurde mir auch wesentlich klarer, weshalb sich der nahe vor der Selbstkompostierung stehende männliche Mitbürger die BILDungszeitung schlechthin kaufen wollte. Ich erhielt 10 Punkte auf dem Doofheitskonto der Jury.&lt;br /&gt;
Als ich zu Hause ankam, wurde ich von lautstarkem Miauen empfangen. &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;175&quot; alt=&quot;unbenannt1&quot; width=&quot;157&quot; align=&quot;right&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lesof/images/unbenannt1.jpg&quot; /&gt;Ich versuchte es didaktisch: Liebe Katze, sprach ich in einem Singsangton, der vermuten ließ, daß ich nur um haaresbreite vor einer Explosion stand, Liebe Katze, halte bitte dein Maul, begib dich zur Fressstation und nehme dein Trockenfutter ein. Begib dich direkt dorthin, bettle nicht um Nassfutter, sonst ziehst du dir n Tritt von mir ein. Ich weise dich außerdem daraufhin, daß ich dich aus Mitleid vor 11 Jahren bei mir aufgenommen habe, sonst wärst du nämlich an der Wand gelandet, weil deine räudige Mutter ihre Beine nicht zusammenhalten konnte und es ja unbedingt mit dem Kater eine stadtbekannten Nazis treiben musste (siehe Bild rechts). Du befindest dich also dank deines Vaters in einem Resozialisierungsprogramm und wenn du jemals wieder auf die Öffentlichkeit losgelassen werden willst, dann rate ich dir, dich entsprechend zu benehmen... Er ignorierte mich und kotzte sein Trockenfutter auf den Teppich  absichtlich versteht sich. &lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;101&quot; alt=&quot;shining&quot; width=&quot;101&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lesof/images/shining.jpg&quot; /&gt;Ich gab auf. Die Jury-Punkte waren mir egal. Ich steckte mir &lt;a href=&quot;http://www.biosun.de/ohrkerzen.htm&quot;&gt;Kerzen in die Ohren &lt;/a&gt;und stellte mir während des Meditierens vor, was ich jetzt alles tun könnte, wenn ich dem Gärtner vom Straßenbauamt draußen vor der Tür nur die Laubsäge geklaut hätte</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 lesof</dc:rights>
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    <title>nur falls es noch fragen nach meinem gesundheitszustand gibt: ich fühle mich ungefähr...</title>
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    <description>nur falls es noch fragen nach meinem gesundheitszustand gibt: ich fühle mich ungefähr sooooo... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
novaligin an cefuroxim ist schon was feines...</description>
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    <title>wie ich zweimal sterben sollte oder:dafür hab ich nicht bezahlt!</title>
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freitag früh wars dann aus. es ging nichts mehr. halluzinierend und sediert wankte ich zum arzt, kippte im sprechzimmer um und konnte so trotz fehlender telefonischer voranmeldung und obwohl kassenpatient, gewährleisten, SOFORT drangenommen zu werden - nachdem ich 10 euro bezahlt hatte und nachdem ich darauf hingewiesen wurde, daß betreffende ärztin ja nicht meine hausärztin sei und eigentlich keine neuen patienten mehr aufnähme. ich blubberte entschuldigend, daß ich leider zu hohes fieber habe, um die zwei busstationen zu meiner hausärztin zu fahren, aber das nächste mal ganz bestimmt selbige konsultieren wollen würde. doch jetzt, so schloß ich meine unter schmerzen dargebrachten ausführungen, möchte ich doch bitte nicht mehr reden wollen, es tue zu weh und schließlich sei es ja egal, wo ich die 10 euro abdrücke und wo nicht.&lt;br /&gt;
frau dr. nahm mich dann auch gleich dran, schaute mir in den hals und prophezeite mir meinen tod spätestens am gleichen abend. die mandeln waren kurz davor, sich gegenseitig zu berühren und da sähe es dann nicht mehr soooo gut aus mit dem luft holen. sie wollte allerdings keine sterbehilfe leisten. sie traue sich nämlich nicht,mir ein antibiotikum zu verschreiben. nachhher sei da ein abszeß hinter den mandeln und dann wärs sowieso aus und es helfe da auch kein antibiotikum mehr. sie überwies mich in die HNO-klinik. leider waren in den zehn euro nicht inbegriffen, die überweisung so zu schreiben, daß ein krankentransport mittels eines taxis drin gewesen wäre, also eierte ich zurück nach hause, regelte die kindesunterbringung, fuhr mit dem bus in die innenstadt zum taxistand, an dem ich herrn lesof aufsammelte, der sich netterdings als begleitung erboten hatte. in der klinik angekommen,legte ich mich ins nächstbeste krankenbett und schwor mir,nicht aufzustehen, bevor ich einem arzt vorgestellt worden war. ich bin nicht sicher, ob das in den 10 euro drin war, ich hatte aber zumindest keine probleme. lag wahrscheinlich daran, daß ich mittlerweile wirklich wie tot ausgesehen haben muß und meine kerntemperatur gefühlte 70 grad überstiegen haben mag. glücklicherweise hatte die nette frau dr. &quot;dringend&quot; auf den überweisungsschein geschrieben (das mindeste, was ich für 10 euro erwarten konnte, finde ich) und ich mußte auch nur 45 minuten warten, bis der sich in der facharztausbildung befindliche kliniksklave kam.&lt;br /&gt;
nun amortisierten sich die 10 euro. heidewitzka, was für tolle tools ich da zu sehen bekam. alles silbrig und glänzend und schöön- oder lags am fieberdelirium? herr dr. sah mir in den hals und prophezeite erneut meinen nahenden erstickungstod oder wenn nicht den, dann könnte mir ein eventueller abszeß aufplatzen und ich würde am eiter krepieren. nachdem er mir mit komischen spiegeln und stäbchen einen bulimischen kotzreiz schenkte (auch in den 10 euro drin?), konnte er zumindest en abszeß etwas ausschließen, wollte aber noch mal die oberärztin schauen lassen. OBERÄRZTIN!!! liebe leser, DAS hätte ich mir als kassenpatient ja nie erträumt! eine oberarztbehandlung!!! ich war im siebten himmel - oder immer noch im fieberdelirium. die oberärztin sagte &quot;nein&quot; zum abszeß und &quot;vielleicht&quot; zu einem &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Pfeiffersches_Dr%C3%BCsenfieber&quot;&gt;pfeifferschen drüsenfieber.&lt;/a&gt; ich erinnere daran, daß mein hals fett wie der arsch von tine wittler war. pro forma verschrieb sie mir aber erstmal antibiotika und eine kurbehandlung bei der lernschwester, die durch einen aderlaß meinerseits stoff für ein blutblid liefern sollte. ich hatte ETWAS angst, als besagte lernschwester mit hilfe der oberschwester an MEINEM arm das richtige abbinden der venen übte und konnte kurz nachvollziehen, das es sehr schwer sein muß, dann auch noch die richtige vene von zwei hervortretenden zu finden - oder ich war im fieberdelirium. eine blutabnahme durch eine lernschwester war definitiv in den 10 euro drin. der eiergroße bluterguß und die unfähigkeit, das ärmchen die folgenden zwei tage bewegen zu können, helfen mir nur insofern, als daß ich hoffe, die lernschwester hat aus dem einstechen von kanülen und dem wechsel der ampullen irgendetwas gelernt, was einem anderen patienten vielleicht dazu verhilft, nach der blutabnahme nicht daran erinnert zu werden, wie sich wehen anfühlen. so intensiv war nämlich der schmerz danach.&lt;br /&gt;
wie dem auch immer sei, ich wurde mit einer todesankündigung und eventuellem drüsenfieber nach hause entlassen, allerdings mit der option,mich noch mal melden zu dürfen,wenns sich nicht bessert. man, die sind wirklich ihr geld wert...&lt;br /&gt;
zu hause löffelte ich einen teller &lt;a href=&quot;http://www.drogenwiki.de/wiki/index.php/Novalgin&quot;&gt;novalgin&lt;/a&gt;-suppe (anklicken!)und schnarchte völlig verballert im sitzen bis zum nächsten morgen. wieso im sitzen? die mandeln waren immer noch so fett, daß ich befürchten mußte, an meinem eigenen speichel zu ersticken.&lt;br /&gt;
zum sonntag besserte sich die lage.das antibiotika half.ein untrügliches zeichen dafür, daß ich kein drüsenfieber haben konnte und die menschen, die mir bis dato übern weg gelaufen waren - einschließlich herrn lesof, meiner mutter und meiner tochter - nicht damit angesteckt hatte.&lt;br /&gt;
am montag trollte ich mich - ohne dicken hals - erneut in die klinik, um meine blutestergebnisse abzuholen. ich hatte das UNGLAUBLICHE glück, während der wartezeit einem menschen ohne nase gegenüber sitzen zu dürfen. ein traum! besonders auf nüchternen magen! ich kotze in mich hinein und verfluchte meinen arbeitgeber, wegen dem ich mich staatlich versichern lassen MUß statt privat. das wär nicht nur kostengünstiger, sondern hätte mir sowohl nasenlose, als auch halbe rundreisen erspart und mir möglicherweise ein bett gesichert, in dem ich quarantäniert garantiert niemanden mit einem eventuellen pfeifferschen drüsenfieber zu einem zustand wie meinem verholfen hätte. nicht zu reden davon, daß mir zwei tage krankenhaus durchaus ganz gut getan hätten, denn ich legte mich zu hause NATÜRLICH nicht ins bett, um mich auszukurrieren! aber das war wohl in den zehn euro definitiv nicht drin, so ein berechtigter kurzurlaub unter stationärerer beobachtung nachdem mir zwei ärzte die option eines erstickungstodes in aussicht gestellt hatten...</description>
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    <title>bubi ist tot!</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;113&quot; alt=&quot;wellensittiche&quot; width=&quot;185&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/lesof/images/wellensittiche.jpg&quot; /&gt;das haustier an sich ist dem deutschen ja in ungefähr so nah wie die übern zaun hängenden äste des nachbarkirschbaumes, die mehrwertsteuererhöhung und langhaarige metrosexuelle teenager. mit anderen worten: haustiere liegen ihm näher als nur irgendwas.&lt;br /&gt;
ich schließe mich da nicht aus, bin ich doch seit nunmehr 11 jahren im besitz eines sexuell-abartigen katers, der auf den namen tigger hört. EIGENTLICH gab ich ihm in reminiszens an das blöde gestreifte vieh von winnie pooh den namen. in der hoffnung,er sei so blöd wie sein namensvetter und würde bei eventuellen eskapaden seiner dosenöffnerin nicht den verstand verlieren und sich aus trotz vom balkon schmeißen. &lt;br /&gt;
die rechnung ging nicht auf.der tigger-kater erfreut sich bester gesundheit.spannt,wenn ich f****.kann hier vielleicht irgendwer nachvollziehen wie es ist, wenn man so mittendrin nur mal ganz kurz die augen aufmacht und dann in die fette,runde,pelzige und zu allem übel auch noch sabbernde fresse eines katzenviehs blickt, dessen augen ein eindeutiges &quot;was machen die denn da&quot; verraten.und außerdem schmeißt mich das vieh des wochendendes gern unsanft um 9 aus dem bett, weil es ihm nach stinkendem katzenfutterfrühstück gelüstet. ich habe es aufgegeben, seinem willen zu trotzen. wieso? weil das blöde vieh dann aus trotz NEBEN das katzenklo pisst und sich dazu auch noch bulimisch seines fressens auf den in meiner wohnung exakt und nur ZWEIFACH vorhandenen teppichen entledigt und NUR DA -der arsch.&lt;br /&gt;
ich kann ihn nicht leiden.allerdings geht er mir mit seinen neurosen schon so lange auf die nerven, daß mir wirklich etwas fehlen würde, wenn er dereinst nicht mehr ist...&lt;br /&gt;
eben klingelten die nachbarn und luden mich zu einer trauerfeier ein. unbedarft wie ich nun mal bin, dachte ich an einen blöden witz.leider weitgefehlt.als ich nämlich in deren küche saß, mußte ich bemerken, daß wir auf bubi soffen. bubi war ein wellensittich.bubi war 16. bubi hatte krebs.der tierarzt wollte das karzinom entfernen, aber die besitzer fanden DAS dann doch zu albern. ich persönlich frage mich ja, ob es nicht schon albern ist, mit einem wellensittich zum tierarzt zu latschen, aber naja...ich zeigte mich pietätvoll:&lt;br /&gt;
lesof: &quot;bubi ist also tot?&quot;&lt;br /&gt;
nachbarn: &quot;jaaa, und es ist SO schlimm. der war wie ein familienmitglied. weißte, der konnte sprechen und der kam,als er noch fliegen konnte (einwurf vom partner des nachbarn:&quot; ja, bis so vor drei jahren..), da kam der immer an unser bett geflogen und es fehlt ja auch das gezwitscher, wenn man nach hause kommt..&quot;&lt;br /&gt;
lesof dachte: wollt ihr mich jetzt verarschen? nee..hat nicht den anschein. also mal mitgefühl heucheln: &quot;och, ja, das ist ja doof. also wenn man das jetzt so einfach so sagen kann. die plage hat sich ja immer so gefreut, wenn er auf ihren  finger flog..&quot;&lt;br /&gt;
nachbarn: &quot;ja, er war ja wirklich so kinderlieb. wir haben ihn vergraben..&quot;&lt;br /&gt;
lesof: &quot;hinten im garten?&quot;&lt;br /&gt;
nahbarn:&quot;ja, unterm flieder&quot;&lt;br /&gt;
lesof. &quot;mhmmhm, da wißt ihr ja dann auch, wo er liegt..&quot;&lt;br /&gt;
nachbarn: &quot;aber wir stellen noch ein kreuz auf!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es war ein ernstes gespräch.als ich dann aufs klo ging und bubis gesäuberten käfig in der wanne sah, konnte ich mir kaum eine träne verkneifen.nachdem ich sämtliche vorderzähne vor lachen eingebüßt hatte und mein gesicht wieder auf &quot;trauer&quot; gebürstet hatte,konnte ich wieder zurück zu den andern gehen: &quot;ja&quot;, sagte ich &quot;der bubi, das war schon ein gaanz besonderer&quot;. die mir auf der zunge liegende frage nach &quot;sterbehilfe&quot; für einen krebskranken wellensittich ersoff ich in einm glas wein -auf bubi versteht sich</description>
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    <title>bei morticia geklaut</title>
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    <description>nee. ich kann nich mehr...luft...hilfe. wie geil ist &lt;a href=&quot;http://www.marien-heim.at/Fasching2004.htm&quot;&gt;DAS &lt;/a&gt;denn? ich muß meine einlage wechseln...&lt;br /&gt;
danke &lt;a href=&quot;http://kitteltier.twoday.net/&quot;&gt;morticia!&lt;/a&gt; jetzt bin ich wegen ihnen wieder inkontinent</description>
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